Donnerstag, 1. November 2012

Ein paar Bilder...

Gier gibt es mal ein paar Bilder von unserem Austausch. Bisher gab es ja eher wenige. Viel Spaß damit!


Unsere ganze Gruppe
Eine schöne Straße im Herbst
Das Maislabyrinth

Nochmals unsere Gruppe, nach dem Maisfeld

Es ist Halloween! Deshalb werden die Häuser hier
schön schaurig geschmückt


Skyline von Detroit bei Nacht 
Ein geschmücktes Haus

Ein weiteres geschmücktes Haus

Das erste Auto mit Verbrennungsmotor im Ford-Museum

Eine Straße in dem historischen Dorf
Feuerwehr an unserer Schule!

Die gesamte Schule wurde evakuiert...

Blog ueber den 19.09.2012 Lieber spät als nie kommt hier mein Blogeintrag über das Tigers Spiel am ersten Tag! Wir kamen alle am Flughafen an und wurden von unseren Gastfamlilie herzlich empfangen. Meine Familie hatte Karten für das Spiel der Detroit Tigers gegen die New York Yankees. Die Tigers sind die Baseball Manschaft von Detroit. Sie hatten dieses Jahr ein sehr erfolgreiches Jahr und wenn sie das Spiel gewinnen dann kommen sie zu den “world series”, die das letzte mal 2006 erreicht wurden. Wir fuhren zu dem riesigen Stadion in Down Town. Da wir etwa zwei Stunden vor dem Spiel da waren bekam ich eine kleine “Führung” durch das Stadion und ganz grob die Regeln vom Baseball erklärt. Um 16 Uhr startete dann das Spiel. Ich hab zwar nicht alles verstanden aber es war trotzdem cool zuzuschauen! Auch die Atmosphäre im Stadion war total toll, alle jubelten und feuerten die Tigers an. Das ganze wurde noch von dem Sieg der Tigers gekrönt! Leider schieden die Tigers nach 4 verlorenen Spielen wieder aus den “world series” aus, aber die “Detroiter” sind trotzdem stolz auf sie. Und fürt mich war es ein toller Einstieg in meinen Aufenthalt hier. Judith

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Heute sollte es ein ganz normaler Schultag werden, jedoch haben wir während der ersten Schulstunde als wir in unserem Raum fast alle zusammensaßen mitbekommen, dass wir nochmal unsere Präsentationen machen müssen, die bei uns in der vierten Stunde anstand. Somit habe ich mit Daniel und Tim meine Präsentation gemacht und bin auch ganz normal zum B-Lunch essen gegangen, bei dem ich aber früher fertig war und deshalb schon wieder in unserem Raum, als plötzlich der Strom kurz ausfiehl. Als er wieder angegangen ist schien alles normal, doch nach ein paar Minuten ging der Feuerarlarm los und alle mussten Raus. Dies war doch sehr erstaunlich, da wir erst letzte Woche einen Probealarm hatten und somit war fast klar das diesmal etwas vorgefallen war. Nachdem alle Schüler eine Weile draussen im kalten gestanden hatten wurden wir dann von draußen in die Hockeyhalle verfrachtet, die direkt neben der Schule liegt, während die Feuerwehr eingetroffen war.
Nach kurzer Zeit und einem erneuten sehr kurzen Stromausfall in der Hockeyhalle konnte ich dann meinen Austauschpartner finden und somit mit ihm eine Fahrt von der Schule zu seinem Freund bekommen.
Bei seinem Freund sind wir auch die knapp zwei Stunden geblieben, bis die zwei wieder in die Schule mussten, da für sie noch Hockey anstand. In der Zeit hat zwei mal die Schule angerufen, weil mitgeteilt wurde, dass alle Aktivitäten von der Schule gestrichen wurde, was aber nicht das Hockey betraf. Ich fuhr mit wieder zu der Halle und wurde dort von meiner Gastmutter mit nach Hause genommen. Zuhause war dann nicht meht viel los, es gab noch was zum essen und dann haben wir noch etwas TV geschaut.

Montag, 29. Oktober 2012

Heute machten wir wieder einen Ausflug, anstatt zur Schule zu gehen. Es ging zum Henry Ford Museum in Detroit. Dort konnte man natuerlich die Geschichte des Autos sehen. Aber es gab auch noch viele andeere Sachen zu sehen. Wie zum Beispiel die Entwicklung der Lokomotive oder die ersten Entwuerfe von Flugzeugen. Man konnte auch alte Fernseher und Radios anschauen, und die Musik hoeren (es gab frueher sehr schlechten Empfang). Was sehr interessant war, war ein rundes Haus, das aus Aluminium, Metall und Plastik bestand. Es wurde in den 20ern gebaut und nur drei Exemplare davon wurden davon verkauft. Nach dem Museum gab es erstmal Lunch und dann sind wir noch ins Greenfield Village gegangen, was auch eine Art Mueseum ist, nur dass es draussen ist. Es ist eigentlich ein Dorf und man kann die verschiedenen Haeuser besichtigen. Sie wurden zum Teil sogar aus verschiedenen Orten hergebracht. In einem Haus wurde das erste Flugzeug gebaut.. sie haben es extra aus Ohio nach Detroit gebracht. Man konnte auch sehen, wie die erste Gluehbirne gemacht wurde oder die ersten Fahrraeder. Das Dorf sah wirklich aus wie frueher. Es sind ueberall Kutschen und alte Autos rumgefahren. Leider war es ziemlich kalt und windig, weshalb wir sehr froh waren, als wir schliesslich wieder im warmen Auto zurueck zur Schuyle gefahren sind. Dort konnte man, wenn man wollte, Volleyball und Basketball spielen gehen. Vanessa

Sonntag, 28. Oktober 2012

Heute konnten wir mal richtig ausschlafen. Danach gab es ein Frühstück, das es in Deutschland wohl nie geben würde: 2 riesige Kuchen, Rührei und Bacon. Da Daniel und Trevor bei uns übernachtet hatten, schafften wir zu 6 sogar einen der zwei Kuchen ;). Den mussten wir dann erstmal verdauen während wir XBox spielten. Danach sind wir zu dem Geburtstag des kleinen Cosins von Jake gefahren und haben da nochmal Laser-tag gespielt. Am Abend trafen wir uns dann nochmal mit Daniel und seinem Austauschpartner und spielten Tischtennis, Billiard und Colapong. Am Ende des Tages waren wir ganz schön erschöpft und freuten uns schon auf Schule am nächsten Tag. Tim

Samstag, 27. Oktober 2012

Am Samstag, 27.10., ist der Grossteil der GAPP-Gruppe in den Freizeitpark Cedar Point in Ohio gefahren. Die Fahrt dauerte circa 2,5 Stundenund um halb 11 haben wir uns vor dem Park getroffen. Die Organisation der Gruppentickets dauerte etwas, weshalb wir alle froh waren nach dem windigen und eiskalten Parkplatz rein in den Park zu kommen. Es gibt dort viel mehr grosse Achterbahnen als bei uns, wie zum Beispiel die “Millenium Force”, die schon zur besten Achterbahn der Welt gewaehlt wurde! Die 2 Stunden anstehen war sie auf jeden Fall wert. Der ganze Park steht, wie eigentlich alles hier zur Zeit, unter dem Halloween-Motto: um 17 Uhr oeffnen die “Haunted Houses”, in denen man von gruselig verkleideten Mitarbeiten des Parks erschreckt wird. Wenn es dunkel wird, ab circa 20 Uhr, oeffnen auch die “Haunted Paths” und manche Bereiche, durch die man manchmal durch muss, des Parks werden gruseliger, so dass man auch im Freien erschreckt wird. Der Park ist bis um 24 Uhr geoeffnet, doch kaum jemand ist so lange geblieben, da die meisten noch nach Hause fahren mussten. Jana

Freitag, 26. Oktober 2012

Wie an jedem Morgen dieser Woche sind wir an diesem Tag auch wieder mit der Schwester meiner Austauschpartnerin zur Schule gefahren. Dort waren allerdings nur ein paar Leute unserer Gruppe, da viele mit ihren Gastgeschwistern zur Middleschool gegangen sind. Wir haben den Vormittag ueber also wieder verschiedene Unterrichtsstunden besucht. Nach der Schule sind wir kurz nach Hause gefahren, wo wir allerdings nicht lange geblieben sind, weil wir mit den anderen zum Lasertag verabredet waren. Dort haben wir uns um halb 6 getroffen und dann ging es auch bald schon los: Jeder musste sich einen Spitznamen aussuchen unter dem er spielt; dann hat man eine Art Weste bekommen, an der auch die Laserpistole befestigt war. An der Weste und an der Pistole gab es insgesamt 7 Punkte, an denen man getroffen werden konnte. Nach einer kurzen Regeleinfuehrung ging es dann auch los. Der Raum bestand aus einem Labyrinth, das auch ziemlich gross war, so dass man sich am Anfang nicht gleich zurechtgefunden hat, doch alle haben sich gut geschlagen. Insgesamt haben wir 3 Spiele gespielt. Zwischen dem ersten und dem zweiten sollten wir uns draussen in einem grossen Kreis aufstellen und an den Haenden halten. Dann wurde an einer Stelle ein Reifen auf die Haende zweier Personen gelegt und dann musste einer nach dem anderen so schnell wie moeglich durch den Reifen steigen, ohne sich an den Haenden loszulassen. Dazu lief Musik, wenn diese Musik gestoppt hat, durfte man den Reifen nicht bei sich haben, sonst ist man ausgeschieden. Keiner hat den Sinn dieses Spiels verstanden. Zwischen dem 2. und 3. Spiel gab es Pizza und Getraenke. Nach dem Lasertag sind wir wieder nach Hause gefahren, wo meine Austauschpartnerin, ihre Schwester und 2 Freundinnen der Schwester dann beschlossen haben, noch nach Pontiac ins Erebus zu gehen, das groesste Haunted House der Welt. Als wir dort angekommen sind, war ich schon sichtlich nervoes, die anderen haben sich alle 2 Minuten nach meinem Befinden erkundigt und sich entschuldigt mich mitgenommen zu haben...meine Gesichtsfarbe war wohl recht interessant. Es war dann allerdings eher lustig als richtig unheimlich, man ist allerdings ziemlich oft erschrocken, wenn einen zum Beispiel ploetzlich entwas an den Beinen gepackt hat. Alles dort ist ziemlich High-Tech und eigentlich hat es echt Spass gemacht. Wieder zu Hause angekommen haben wir noch gegessen und sind dann ins Bett gegangen. Antonia

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Heute trafen wir uns wie fast jeden Tag in der Schule, um unsere Refarate zu halten. Waehrend der ersten Stunde erzaehlte jeder kurz wie es ihm in der Familie geht und was er so erlebt hat. In der zweiten Stunde machte sich jeder auf, um eine Klasse zu besuchen oder sein Refarat zu halten. Nach der Schule gab es die Moeglichkeit eine Halloweenparty mit geistig Behinderten zu besuchen oder einfach nach Hause zu gehen. Da meine Austauschschuelerin noch in der Schule blieb, ging ich mit Malte und Lukas zur Somerset Mall. Da ich zum dritten Mal dort war, schien es nicht mehr so hektisch zu sein. Um 17:30 Uhr wurden wir abgeholt und direkt zum Volleyballspiel meiner Austauschpartnerin gebracht. Dort angekommen wartete mein Hostvater auf mich, um mich mit nach Hause zu nehmen, da wir abends noch zu einem Musical gingen. Nach einem kurzen Stop zu Hause ging es wieder weiter zu den Saro’s (eine andere Hostfamilie) Dort trafen wir auf drei andere Deutsche mit ihren Austauschpartnern und deren Eltern. Nach einigen Fotos fuhren wir in Richtung Downtown Detroit. Das Musical fand in einem beruehmten und alten Theater statt, das Fischer Theatre. Die Show Mary Poppins war spektakulear. Begabte junge und alte Schauspieler sangen und tanzten die ganze Nacht. Um 11 gings dann weiter zu Como’s, einem amerikanisch-italienischen Restaurant. Typisch fuer Amerika war alles aufwaendig fuer Halloween geschmueckt. Um halb 1 gingen wir endlich nach Hause und ich fiel realtiv fertig ins Bett. Karin

Dienstag, 23. Oktober 2012

Am Morgen trafen wir uns wie immer in dem Versammlungsraum. Ich fuhr wie jeden Schultag mit meiner Austauschschuelerin im Auto dorthin und wir wurden von ihrem Vater mitgenommen, der zur Arbeit ging. Es war der Tag, an dem wir damit begannen die Praesentationen zu zeigen und als ich in der Schule ankam hing dort auch schon ein Plan, wer wann praesentieren muss. Dann ging ich auch schon los und wir mussten unser Thema “Freiburg” in einem Deutschunterricht vortragen. Die Schueler waren aufmerksam hatten aber nicht wirklich viele Fragen als wir fertig waren. Als wir dann einfach nur so einen Englischunterricht besuchten draengten uns die Schueler dort das ganze nochmal zu praesentieren und danach wurden wir den Rest der Stunde ausgefragt. Darunter auch einige seltsame Fragen wie zum Beispiel was unsere Lieblingsfarbe sei. Als der Schultag dann nach einer weiteren Praesentation vorbei war bin ich bei Freunden von meienr Austauschschuelerin (Casey) mit zu ihr nach Hause gefahren. Dort kamen dann auch nach einer Weile ihre Eltern von der Arbeit an und es gab chinesisches Essen und Sushi als Mittagessen was sehr gut geschmeckt hat aber natuerlich nicht typisch amerikanisch war. Deshalb entschied ich mich auch nach dem Essen noch mit ein paar deutschen Austauschschuelern und deren amerikanischen Schuelern zu “Buffalo Wild Wings” in Troy Michigan zu gehen um dort ein zweites Mal zu Mittag zu essen. Dort ist es typisch amerikanisch, zum Beispiel wenn man herein kommt haengen erstmal ca. 20 Fernseher an der Wand im ganzen Raum verteilt. Ausserdem konnte man an einer Tastatur an jedem Tisch gegen andere Leute im Laden ueber einen Fernseher Poker spielen, was ganz spassig war. Hier war das Essen dann auch typisch amerikanisch wuerde ich sagen, da es wie der Name schon sagt chicken wings mit verschiedenen Sossen darauf gab. Es war irgendwie eklig zu essen, weil es wahnsinnig fettig war und die Haende danach voller Sosse waren. Geschmeckt hat es auf jeden Fall trotzdem gut. Danach hat mich einer der amerikanischen Schueler im viel zu vollen Auto nach Hause gefahren. Als die Amerikaner dann nach einer Weile das richtige Haus gefunden hatten, welches ich ueberhaupt nicht erkannt hatte, weil es aussieht wie alle Haeuser, bin ich heimgekommen und habe zu Abend gegessen. Gruesse, Malte

Montag, 22. Oktober 2012

Heute trafen wir uns ,nach einem aufregenden Wochenende, wieder in der Schule. Jeder hatte viel zu erzählen und alle freuten sich schon auf den Ausflug in den Zoo. Nachdem wir den Morgen in unserem eigenen "German-Room" verbracht hatten, trafen wir uns nach der 4ten Stunde wieder mit unseren Austauschpartnern, um gemeinsam zum Detroiter Stadtzoo aufzubrechen. Zuvor hielten wir noch, ganz amerikanisch, bei Subway an um uns mit Fast- Food zu stärken ;) Als wir ankamen wurden erst ein paar Gruppenfotos gemacht und schließlich gingen wir dann auf den Zoo zu besichtigen. Vom Schmetterlingshaus bis über das Löwengehege hin zu den Robben war alles dabei. Es wurden eine Menge Bilder gemacht und besonders interessant waren die vielen Halloweendekorierungen, die man sogar in den Gehegen finden konnte. Am Ende des Ausflugs waren alle zufrieden und wir brachen wieder zur Schule auf :) Melanie Schindler

Sonntag, 21. Oktober 2012

Sonntag, 21.10.12

Nun bin ich an der Reihe, meine ersten Erfahrungen und Eindruecke von Amerika hier rein zu posten. An einem fruehen Sonntagmorgen um 8am sass ich mit der ganzen Familie und wir fuehstueckten Bacon mit Pancakes und heisser Schokolade. Waehrendessen lief ein Footballspiel im Fernseh, welches die genze Familie mit Spannung verfolgte. Nach 4 Tagen "amerikanischem Leben" habe ich den Eindruck, dass TV und Football sehr beliebt sind in Amerika. Jake`s Vater zeigte mir auf einer Amerikanische Landkarte interessante Sehenswuerdigkeiten in ganz Amerika, aber auch hier in Detroit. Danach war ich an der Reihe und zeigte der Familie auf einer Deutschen Landkarte den Schwarzwald und mein Zuhause. Nach dem reichlichen Fruehstueck spielten wir ein bisschen XBox in seinem Keller (FIFA13). Das Lieblingsteam meines Austauschpartners Jacob Bauer ist Bayern Muenchen (meins auch xD). Kurze Zeit spaeter holten uns Jake + Tim ab und wir fuhren zu einem Bowlingcenter. Das Bowlen hat sehr viel Spass gemacht und wir warfen sehr viele "Stikes". Nach 2h Sport wurde es mal wieder Zeit etwas zu Essen. Deshalb fuhren wir zu einem Tacorestaurant und assen Soft Tacos mit Chilisosse. Abends gingen wir zu Trevor`s Haus und schauten mit gefuehlten 20 Personen Amerikanische Filme. Jede 5 Minuten kam Trevor`s Mutter und brachte uns Essen wie zB. McChicken, Pommes, Burger, ... Danach war der Bauch voll und wir gingen nach Hause. Nach einem ereignissreichen Tag gingen wir ins Bett.

Liebe Gruesse Lukas

Samstag, 20. Oktober 2012

Am 20.10. , Samstag war das Footballspiel der Royal Oak Ravens, der Footballmannschaft der Schule in der die beiden aeltesten Jahrgaenge gespielt haben(sorry fuer die "ae"s', "ue"s' usw. aber ich schreibe an einem amerikanischen Computer). Auch mein Austauschschüler Trevor und  sein älterer Bruder Tyler haben bei dem Spiel mitgespielt. Für Tyler und alle anderen Seniors(der älteste Jahrgang der Schule) war das das letzte Spiel, das sie spielen werden(ausser sie werden in eine College-Mannschaft aufgenommen). Ich hing fast den ganzen Tag mit dem kleinen Bruder von meinem Austauschschüler, Brendan, ab, weil Trevor relativ früh zu seinem Team gegangen ist um sich als Gemeinschaft auf das Spiel mental vorzubereiten. Spaeter, bevor die ganze GAPP-Gruppe zusammen gegrillt hat, waren ich und Brendan noch bei dem Team in der Schulcafetaria und dort sassen alle zusammen mit den Coaches und haben gegessen. Es gab Burger und Salat fuer alle. Vor dem Essen wurde gebetet und danach hat der Headcoach eine motivierende Ansprache gehalten. Zum Schluss hat die ganze Mannschaft ein Kampflied gesungen, das fuer die Schule Tradition ist. Es war sehr komisch fuer mich inmitten der ganzen Footballspielern zu stehen und sie singen alle waehrend ich nicht mal den Text kenne. Trotzdem wollten mich alle dabei haben. Danach haben die Spieler die Cafetaria verlassen und sind sich umziehen gegangen und Brendan und ich sind grillen gegangen. Danach war das Spiel. Wir sind direkt zum Schüler-Block gegangen, der sowas war wie der Fanblock und es waren wirklich richtig viele Zuschauer da. Es waren ungefaehr 1000 Schueler der Schule dann noch die meisten Eltern der Spieler und dann hat die Gegner-Manschaft noch ungefaehr 100-200 Fans von ihrer Schule, der Berkley-Schule, mitgebracht. Was ich vergessen habe zu erwaehnen ist, dass das Spiel eine Wohltaetigkeitsveranstaltung für Krebsopfer war. Das Wetter waehrend dem Spiel war nicht so gut, weil die ganze Zeit Wolken ueber uns waren und es genieselt hat. Allerdings hatten Ravens einen guten Start und hatten einen richtigen guten Run ueber ca. 70 Yards zum Touchdown(das ganze Footballfeld geht über 100 Yards und Ziel des Spiels ist es den Ball hinter die Endlinie zu bringen und einen Touchdown zu machen). Das ganze Spiel ueber haben die Ravens gegen die Bears gefuehrt. Allerdings wurde die Mannschaft ein bisschen unaufmerksam und im letzten Viertel, das sie zuerst noch angefuehrt haben haben sie noch einen Touchdown gekriegt, relativ am NAfang des Viertels. Dadurch waren sie im Nachteil, aber sie hatten den Ball. Allerdings ist ihnen ein riesen Fehler unterlaufen, weil ein Spieler den Ball direkt vor der eigen Touchdownlinie fallen gelassen hat und somit dem Gegnern einen einfachen Touchdown ermoeglicht hat. Somit war das Spiel so gut wie vorbei. Das Spiel haben sie verloren und als Brendan und ich später Trevor und Tyler von der Kabine abgeholt haben, waren fast alle Seniors am Weinen, weil sie ihr letztes Spiel verloren haben. Tyler hat ueber seine 4 Jahre an der Highschool nur 3 Spiele gewonnen und ca. 34 verloren. Das hat mir gezeigt das Sport den Amerikanern viel mehr bedeutet als uns Deutschen und somit viel emotionaler ist. Vielleicht wegen dem Zusammenhang zwischen Schule und Sport. Danach sind wir einfach nur nach Hause und ins Bett.    
Viele Gruesse Daniel Weissbrod(es gibt kein scharfes s auf amerikanischen Tastaturen)

Freitag, 19. Oktober 2012

Hallo Welt! Hallo USA!

Hallo Deutschland!
Da sich bisher scheinbar noch niemand wirklich dazu berufen gefühlt hat, hier etwas zu schreiben, fange ich jetzt einfach einmal an!

Zuallererst: Unsere ganze Truppe ist sicher in den USA angekommen!
Wie ihr ja alle wisst, ging es Donnerstagmorgen zu einer eher unangenehmen Zeit los. Das war für uns aber letztlich kein großes Problem, da die Meisten die Busfahrt zum Schlafen nutzten. Wir legten einen kleinen Zwischenstopp an einer Tankstelle ein und waren dann so gegen 7.20 am Terminal. Nur aus irgendeinem Grund entschied unser Busfahrer, das sei nicht der richtige Teil des Flughafens, fuhr dann wieder aus dem Parkplatz heraus und zurück auf die Autobahn. Dort ging es dann ein paar Kilometer zurück, in die Richtung aus der wir gekommen waren, dann drehten wir wieder um und landeten letztlich dann doch wieder genau an der Stelle, an der wir vorher auch schon gewesen waren. Das war dann so gegen 7.30/40. Anschließend ging es zum Check-In. Nach ein paar Sicherheitsfragen wurden uns dann die Tickets ausgegeben. Eigentlich recht einfach, nur aus irgendeinem Grund war das Computersystem an diesem Tag nicht voll funktionsfähig und es dauerte Ewigkeiten, bis wir dann alle unsere Tickets hatten. Dann ging es durch die Sicherheitskontrollen. Das lief (soweit ich das mitbekommen habe) bei allen gut, nur aus irgendeinem Grund kamen die Sicherheitsbeamten bei mir uf die Idee, meine Kopfhörer könnten mit Sprengstoff gefüllt sein. Also wurde ich noch kurz zur Extrakontrolle mitgenommen. Natürlich war kein Sprengstoff darin und wir durften alle mitfliegen. Dann ging es auch schon los. Ab ins Flugzeug und dann: ABFLUG!!!
Der Flug war sehr lang und wir nutzten alle die Zeit unterschiedlich: Schlafen, Filme oder TV-Serien schauen, Lesen, Reden und noch Vieles mehr. Die Zeit verging fast schon "wie im Flug"! Leider gab es fast während des ganzen Fluges Turbulenzen, sodass wir fast die ganze Zeit angeschnallt bleiben mussten. Nach der Ankunft in Detroit ging es dann durch die Einwanderungsbehörde, woraufhin wir dann auf unser Gastschüler trafen. Endlich sahen wir uns mal in echt! Und dann ging es auch gleich weiter. Wir gesellten uns zu unseren Gastfamilien und fuhren los. Hier beginnt dann auch der teil mit meinen "persönlichen" Erlebnissen.
Wir fuhren Richtung Royal Oak, da meine Gastmutter sich aber nicht so sehr auskennt, verfuhren wir uns erst einmal und kamen in einen Stadtteil von Detroit, der Hamtramck heißt.

Eine amerikanische Straße, die Häuser sind sogar hoch,
normalerweise gibt es nur ein Stockwerk
Das ist scheinbar der polnische Teil der Stadt und eine Gegend, die eigentlich nicht auf den "Besuchsplan" gehört. Später kamen wir dann aber doch sicher ans Ziel. Nachdem wir ein wenig Zeit zu Hause verbracht hatten, ging es nach Royal Oak Downtown, wo es etwas zu Essen gab. Wir gingen in ein Restaurant, in dem man sich das, was man essen will, in eine Schale tut und der ganze Haufen dann auf einen riesigen Grill kommt. Danach kommt das Essen dann auf einen Teller und kann genossen werden. Und es war echt super!

Der Grill
Meine Gastmutter Lisa, mein Gastbruder Tyler und Joe
Danach gingen wir noch ein wenig durch die Stadt und meine Familie zeigte mir verschiedene Plätze (Kriegsdenkmal, Bibliothek, Kino und noch vieles mehr).

Die Hauptstraße
 Dann gab es noch ein Eis (riesige Kugel) und dann ging es nach Hause, wo ich dann auch bald ins bett fiel, da es doch ein langer, anstrengender Tag gewesen war... Aber: Ich war in den USA angekommen!

Am nächsten Tag ging es nach einem kleinen Frühstück in die Schule. Wir fuhren mit dem Auto meines Gastschülers Joe dorthin. Offensichtlich haben hier die meisten älteren Schüler ein Auto und fahren damit zur Schule. Dort folgte ich Joe einmal durch den ganzen Tag. Die Amerikaner haben jeden Tag den gleichen Stundenplan. Und es gibt hier viele interessante Fächer. So war ich mit Joe in dem Fach "phorensic science", wo wir während der ganzen Stunde (ca. 50 minuten) Fingerabdrücke abnahmen. Später stand dan auch noch Deutsch auf dem Stundenplan, was sehr lustig war. Außerdem werden hier viele computerorientierte Fächer angeboten. Joe hat gleich zwei gewählt, einmal Webdesign sowie "normales" Designen. Dafür ging es dann in einen Computerraum, der komplett mit iMacs (ca. 40 Stück) ausgestattet ist. Wow! In der Mittagspause fuhren wir zu Taco Bell, einem mexikanischen Fast-Food-restaurant. Lecker kann ich da nur sagen. Nach der Schule ging es dann heim, wo wir ein wenig ausruhten und dann wieder zur Schule aufbrachen. An dem Abend war ein Football-Spiel des Schulteams, den "Ravens". Und vorher gab es für die ganze deutsch-amerikanische Gruppe ein Buffet mit Hotdogs, Cookies, Kuchen und vielem mehr.

Es war sehr lustig mit all den Leuten und wir unterhielten uns viel.

Die ganze Gruppe
Nachdem wir alle satt waren, ging es dann zum Football-Feld. Dummerweise hatte es angefangen  zu regnen und zusammen mit den kalten Temperaturen war das dann doch sehr unangenehm. Allerdings brachte das uns nicht davon ab, wenigstens einen teil des Spiels anzuschauen. Los ging es mit einem Auftritt der Band der Schule und der Cheerleader. Danach startete das Spiel. Die teams waren recht ausgeglichen und es war interessant, einmal ein Footballspiel live zu sehen.



Doch zur Halbzeit wurde es uns dann zu kalt und Joe fuhr mit mir heim, wo ich erst einmal warm duschen musste. danach spielten wir ein wenig Xbox, später ging es dann ins Bett.

Am nächsten Morgen, einem Samstag, mussten wir aber wieder früh aufstehen, da Joe jetzt in der 12. Klasse ist, was bedeutet, dass er nächstes Jahr auf die Uni gehen wird.

Das älteste Gebäude
 Da an diesem Tag Tag der offenen Tür in der uni von Detroit war, gingen wir dort hin. Die Uni ist ein riesiger Campus mit sehr vielen einzelnen Gebäuden. Bei us in Deutschland könnte man sich nicht vorstellen. dass eine Uni so viel Platz einnimmt. So ist es hier übrigens mit fast allem: Alles ist überdimensioniert und nimmt viel Platz ein. Hier muss man sich aber auch wirklich keine Sorgen um den Platz machen.
Nach der Uni fuhren wir dann zurück nach Hause. Nach einer kleinen Pause ging es dann in ein riesiges Einkaufscenter. Dort schauten wir uns einfach ein wenig um und ich ließ mich mal wieder von der allgegenwärtigen Größe hier beeindrucken.

Nach der Mall ging es wieder zurück. Am Abend fuhren wir dann aufs Land (auf einer 3-5 spurigen Autobahn) zu Freunden der Familie. Es gab ein riesiges Buffet mit viel Essen und einem gigantischen Freudenfeuer.
Ein kleiner Teil des Buffets
Ein Hotdog mit Hackfleisch? Warum nicht :D
(schmeckt klasse!!!)

Zwischendurch wurden wir dann noch von einem Quad in einem Anhänger durch die Gegend gezogen. Das war sehr lustig, da des Boden doch sehr holprig war und wir alle durcheinanderpurzelten.

Meine Familie und ich
Aber es wurde auch spät und irgendwann (nach reichlich Essen) fuhren wir dann zurück nach Hause. Wir waren so müde, dass wir dann auf der Rückfahrt einschliefen und zu Hause gleich ins Bett fielen. So ging mein zweiter "richtiger" Tag hier in den USA vorbei.


Grüße an alle Leser!

Benedikt J.